Der Wasserkreislauf
Seit Anbeginn der Zeit fließt Wasser die Flüsse hinunter und in das Meer. Doch das Meer ist dennoch niemals soweit angeschwollen, dass es alle Landmassen überflutet hätte. Das Wasser fließt nämlich nicht nur vom Land in das Meer, sondern auch aus dem Meer auf das Land. Das ist jedoch nicht zu sehen, weil das Wasser verdunstet und in Form von Dampf und Wolken über die Kontinente geweht wird. Dort geht es als Regen oder Schnee nieder. Wenn das Wasser dann einmal wieder am Boden angekommen ist, sammelt es sich im Grundwasser, Bächen und Flüssen und fließt zum Meer zurück, wo der Kreis sich schließt.
Dazwischen sind nun wir Menschen, denn das Salzwasser der Meere können wir kaum verwenden und das Auffangen und Sammeln des Regens ist meist zu aufwändig. Deshalb entnehmen wir unser Trink- und Brauchwasser vor allem dem unterirdischen Grundwasser, sowie Quellen, Bächen und Flüssen. Nachdem das Wasser 'verbraucht' ist geben wir es mit all den Schadstoffen die sich bei der Nutzung durch den Menschen wieder zurück in Flüsse und Bäche, denn es fließt ja fort. Aber die Schadstoffe sind wir nicht los, sie zerstören das Leben in den Flüssen und reichern sich im Meer an. Über Fische nehmen wir sie wieder auf, wenn diese in der globalen Mülldeponie der Weltmeere gefangen wurden. Oder die Schadstoffe gelangen wieder in das Trinkwasser, wenn es flussabwärts der Einleitungsstelle entnommen wird. Deshalb ist es so wichtig, gut funktionierende Kläranlagen zu bauen, die alle Schadstoffe zurückhalten und wirklich nur das Wasser wieder dem Kreislauf zurückgeben.
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